Derzeit wird fleißig für das Amt des Stadtrates kandidiert, werte Leserschaft. Und im Zuge dessen wird, wie anderswo bereits berichtet wurde, zunächst ein Richter für das Amt gewählt, um eine  gesetzliche Grundlage für die eigentlichen Wahlen zu schaffen.
Einer dieser Kandidaten ist der Halbelb Eleonthir Silberdorn, welcher sich bereit erklärte, den “vier Buchstaben” Rede und Antwort zu stellen.

DVB: Herr Silberdorn. Ihr wollt für das Amt des Richters kandidieren. Habt ihr vorzuweisende Qualifikationen für das Amt des Advokaten?

ES: Nun wie ihr vieleicht wisst war ich mal Advokat dieser Stadt. Nur wurde mir dieser Titel entzogen, weil man der Ansicht war das es einem Diener der Stadt nicht gebührt wenn er … nun sich vom Schützling des damaligen Fürsten (Vinthallan)  im alten Stadtrat nicht alles gefallen lässt und ihn für seine Unverschämtheit zurechtgewiesen hat.
Wobei entzogen… Ich habe ihn freiwillig abgegeben da ich mich mit solcher Lächerlichkeit nicht befassen wollte nur gefiel es dem Richter besser sich damit zu brüsten das er mir den Titel entzogen hat.

DVB: Was ist Eure Hauptmotivation, erneut als Richter Brees zu kandidieren?

ES: Nun ich war bei dem letzten Prozess des Richters anwesend und es war eher ein Schauspiel den eine Verhandlung. Ich meine, es ging nicht um eine sachliche Verhandlung sondern wer der anderen Partei besser das Wort im Halse rumdrehen konnte, wobei die Vorstellung beider Seiten alles andere als berauschend war. Nun aber zum Wesentlichen; es geht mir um eine gerechte und faire Auslegung der Gestze und nicht um ein Maskenspiel, wo es schon absehbar ist, wie es enden wird.

DVB: Wie hätte beispielsweise bei diesem Prozess, der ja ausschlaggebend für die Umwälzungen war, Euer Urteil ausgesehen?

ES:  Nun es ist einfach, über Dinge zu urteilen die in der Vergangenheit liegen oder? Nun ich maße mir nicht an, ein Urteil über etwas zu fällen dessen Inhalt ich nicht kenne. Das wäre, als würde ich allein durchs von außen ansehen sagen können, ob ein Apfel schmeckt oder nicht. Ich war bei der Verhandlung, aber weder kenne ich die Beweislage noch kenne ich die Zeugenaussagen zur Gänze oder weiß um die vorherigen Strafen der verschiedenen Angeklagten.

DVB: Könnt Ihr uns konkret sagen, was Ihr durchzusetzen gedenkt oder ändern wollt?

ES: Nun, die Stadt braucht eindeutig fähige Advokaten. Ich würde vor Gericht einführen, dass, wenn der Angeklagte sich nicht von einem Advokaten verteidigen lassen will, immerhin einen als Berater gestellt bekommt. Zudem sollten Anklage und Verteidigung jeweils eine Forderung für das Strafmaß abgeben um Willkürstrafen zu verhindern indem der Richter alles alleine in der Hand hat. Die Advokaten betreffend gilt selbieges natürlich auch für die Anklage. Und es sollte der Angeklagten immer möglich sein, Widerspruch gegen ein Urteil einzulegen und den Fall neu verhandeln zu lassen, allerdings nur ein einziges mal  Da man seinen Fall ja sonst unbegrenzt verzögern könnte indem man das Urteil jedesmal durch Widerspruch aufschieb

DVB: Man darf demzufolge davon ausgehen, dass Ihr Euch auf ein solches Schauspiel wie jenes beim Prozess gar nicht erst einlasst?

ES: Nun, sicher muss es öffentliche Prozesse geben, allerdings sollten sie nun anders Ablaufen ja. Es sollte unter anderem erlaubt werden, dass der im Moment befragte nur mit Ja oder Nein antworten darf und sich die Fragen nicht selbst hinbastelt, ehe er auf diese dann antwortet. Hinzu kommt noch eine Vorstellung der Beweise die existieren und eben auch eine mögliche Befragung der Zeugen durch die klagenden Partein.

DVB: Wie Ihr ja sicher schon gelesen habt wird das neue Gesetz gemeinsam mit Herrn Tharon, so sich kein fähigerer Rechtsvertreter findet und dem neuen Richter ausgearbeitet. Könntet Ihr Euch damit, so wie es derzeit besteht in diesem Punkte zufrieden geben?

ES: Nun, ich würde die Gesetze nicht völlig neu ausarbeiten. Meiner Ansicht nach sind viele der alten Gesetze gut und richtig so wie sie sind, nur eben einige müssen überarbeitet werden.

Zuletzt richtete sich Kandidat Silberdornnoch mit eigenen Worten an das Breevolk:

ES: Ich bin kein Mann großer oder vieler Worte wo sie nicht notwendig sind, und es ist nicht mein Bestreben unbedingt gewählt zu werden, sondern dass derjenige gewählt wird in den man sein Vertauen setzt und der dieser Aufgabe gewachsen ist, egal wer dies auch sein wird.

Das waren klare Worte von Herrn Silberdorn. Die Redaktion bedankt sich für das aufschlussreiche Gespräch.

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