Die Redaktion durfte unlängst nun auch die zweite Kandidatin ür das Richteramt  sprechen. Es ist uns eine Freude, wertes Breevolk, Euch nun das Gespräch mit Frau Hille Harkzu präsentieren,welche als Gegenkandidation zu Herrn Silberdorn anzutreten gedenkt:

DVB: Frau Hark, Ihr wollt für das Amt der Richterin des Stadtrates kandidieren. Ihr habt uns bereits bescheinigen können, dass Ihr als Richterin tätig wart, und zwar in Archet. Könnt Ihr den Lesernetwas mehr über Euch erzählen?

HH: Ich bin Hille Hark aus Archet. Ich war dort Richterin, bevor das Große Feuer alles vernichtet hat. ch habe die Rechsschrifen ein halbes Jahr in Buckelstadt studiert und 2 Jahre in Gondamon. Sehr schön dort. Leider sind die Archive von Archet im Großen Feuer vernichtet worden, ich hoffe, dass es in Bree besser um die Sicherheit der Archive bestellt ist. (Anm. der Redaktion: Das Archiv hat dreifach gesicherte Schlösser n seinen massiven Eichentüren)

DVB: Was ist Eure Hauptmotivation, als Richterin Brees zu kandidieren?

HH: Nun, ich bin Richterin gewesen und will es wieder sein. Das Große Feuer und all das Leid haben nicht nur mein Leben jäh geändert Natürlich möchte ich auch, dass in Bree wieder Recht und Ordnung einkehrt. Und eins lasst Euch noch gesagt sein, Herr Grünfels. Ich war auf der letzten Ratssitzung unter Richter Carlyle anwesend. Dort wurde vorgeschlagen, die Freudenmädchen Brees in einen bestimmten Bezirk zu verweisen. Danach will ich streben. All diese liderlichen Mädchen haben nichts im Stadtbild verloren. Jawoh.

DVB: Freudenmädchen gehen einem bestimmten Beruf nach. Sie verdienen ihr Geld damit, und sie arbeiten hart dafür. Grob gesehen wolt Ihr damit einen bestimmten Berufszweig abschieben und sie daran hindern,ihrem Beruf richtig nachzugehen. Wie wollt Ihr dieses Problem eben jenen “liderlichen Frauen” so klarstellen, dass es am Ende keine Probleme gibt?

HH: Natürlich wird es immer eine Reibefläche sein. Wer diese Mädchen in Anspuch nimmt, will sie immer und überall vefügbar haben. Aber was ist mit den ehrbaren Bürgern? Na? Was ist mit denen?

DVB: Nehmen wir nun also an, Ihr führt einen Prozess, wie der neulich gegen rau lancriss. Es wurde ja genügend davon berichtet: Meine Frage lautet: Wie hätte Euer Urteil anhand der Daten, die Ihr wisst, gelautet? – So als Beispiel.ine Lödung geben, mit der alle Beteiligten leben können

HH: Ich muss gestehen, ich bin da nicht auf dem Laufenden, was diesen Prozess angeht. Aber ich gehe normalerweise folgendermaßen vor: ich sehe die Protokolle der Befragungen durch, sichte die Beweisstücke, stelle der Verteidigung einen Anwalt und ordere Anklage und Verteidigung vor Gericht. Ich bin ein Freund von Geschworenen. Ist das in Bree üblich? Wenn nicht, sollte man das einführen. Jawohl! Jedenfalls würde ich so vorgehen und dann würde man schon herausfinden, wer der Schuldige in einem Verbrechen ist. Das Urtel würde dann im Sinne der Gesetze verkündet werden.

DVB: Könnt Ihr konkret sagen, was Ihr durchsetzen möchtet oder ändern wollt in Ausübung Eures Amtes?

HH: Das ist doch eine Fangfrage, nicht, Herr Grünfuchs… ähem..-fels? Da es ja wohl derzeit keinen Richter gibt, wie soll ich da etwas ändern. Ich werde versuchen, die Strukturen hier ähnlich aufzubauen wie in Archet. Ach, das waren Zeiten. Es lief dort alles gesittet und vernünftig. Am wichtigsten scheint mir jedoch, dass die Archive ordentlich geführt werden. Das schlimmste ist, wenn man Akten nicht wiederfindet!  So etwas soll in Buckelstadt einmal vorgekommen sein. So eine Unordnung! Wirklich! Ja, die Archive, das scheint mir wichtig. Jeder kann dort nachlesen, was wann wie verkündet wurde. Transparenz, Herr Grünfuchs, ist alles!

DVB: Unser Plan sieht vor, dass die neuen Gesetze mit einem Rechtsgelehrten verfasst werden, in diesem Falle Herr Sembyrian Tharon, der bereits dabei ist in ebenjenen Archiven die Gesetzbücher zu studieren. Könntet Ihr Euch damit anfreunden gemeinsam mit ihm, da er ja auch im Komitee sitzt, die Gesetzeslage entsprechend auf den neuesten Stand zu bringen?

Anfreunden? Meine Güte, welche Wortwahl (sie wirkte dabei etwas arrogant)  Aber ja, natürlich, wenn ich etwas kann, das sowas!

Zu guter Letzt konnte Fräulein Hark noch in eigener Sache ein paar Worte an das Breevolk richten:

Aber ja! Sagt den Leuten, dass sie zur Wahl gehen sollen! Niemand soll sich nachher hinstellen und sagen, er hätte ncihts dagegen tun können. Die Leute ahnen oft gar nicht, dass die Wahl eine Möglichkeit ist. Ich sag ihnen was, Herr Grünfuchs. Die meisten Leute denken, eine Wahl ist eine Qual. So ein Unsinn. So wie die Leute wählen, welches Fleisch sie essen und welchen Hut sie aufstezen, so sollen sie auch wählen, welche Frau oder welchen Mann sie in welchem Amt haben wollen! Das sagen sie den Leuten mal!

Nun, das hat sie ja nun getan. Wir wünschen Frau Hille Hak ebenfalls alles Gute für ihre Kandidatur!

 

Advertisements