Die Redaktion durfte unlängst nun auch die zweite Kandidatin ür das Richteramt  sprechen. Es ist uns eine Freude, wertes Breevolk, Euch nun das Gespräch mit Frau Hille Harkzu präsentieren,welche als Gegenkandidation zu Herrn Silberdorn anzutreten gedenkt:

DVB: Frau Hark, Ihr wollt für das Amt der Richterin des Stadtrates kandidieren. Ihr habt uns bereits bescheinigen können, dass Ihr als Richterin tätig wart, und zwar in Archet. Könnt Ihr den Lesernetwas mehr über Euch erzählen?

HH: Ich bin Hille Hark aus Archet. Ich war dort Richterin, bevor das Große Feuer alles vernichtet hat. ch habe die Rechsschrifen ein halbes Jahr in Buckelstadt studiert und 2 Jahre in Gondamon. Sehr schön dort. Leider sind die Archive von Archet im Großen Feuer vernichtet worden, ich hoffe, dass es in Bree besser um die Sicherheit der Archive bestellt ist. (Anm. der Redaktion: Das Archiv hat dreifach gesicherte Schlösser n seinen massiven Eichentüren)

DVB: Was ist Eure Hauptmotivation, als Richterin Brees zu kandidieren?

HH: Nun, ich bin Richterin gewesen und will es wieder sein. Das Große Feuer und all das Leid haben nicht nur mein Leben jäh geändert Natürlich möchte ich auch, dass in Bree wieder Recht und Ordnung einkehrt. Und eins lasst Euch noch gesagt sein, Herr Grünfels. Ich war auf der letzten Ratssitzung unter Richter Carlyle anwesend. Dort wurde vorgeschlagen, die Freudenmädchen Brees in einen bestimmten Bezirk zu verweisen. Danach will ich streben. All diese liderlichen Mädchen haben nichts im Stadtbild verloren. Jawoh.

DVB: Freudenmädchen gehen einem bestimmten Beruf nach. Sie verdienen ihr Geld damit, und sie arbeiten hart dafür. Grob gesehen wolt Ihr damit einen bestimmten Berufszweig abschieben und sie daran hindern,ihrem Beruf richtig nachzugehen. Wie wollt Ihr dieses Problem eben jenen “liderlichen Frauen” so klarstellen, dass es am Ende keine Probleme gibt?

HH: Natürlich wird es immer eine Reibefläche sein. Wer diese Mädchen in Anspuch nimmt, will sie immer und überall vefügbar haben. Aber was ist mit den ehrbaren Bürgern? Na? Was ist mit denen?

DVB: Nehmen wir nun also an, Ihr führt einen Prozess, wie der neulich gegen rau lancriss. Es wurde ja genügend davon berichtet: Meine Frage lautet: Wie hätte Euer Urteil anhand der Daten, die Ihr wisst, gelautet? – So als Beispiel.ine Lödung geben, mit der alle Beteiligten leben können

HH: Ich muss gestehen, ich bin da nicht auf dem Laufenden, was diesen Prozess angeht. Aber ich gehe normalerweise folgendermaßen vor: ich sehe die Protokolle der Befragungen durch, sichte die Beweisstücke, stelle der Verteidigung einen Anwalt und ordere Anklage und Verteidigung vor Gericht. Ich bin ein Freund von Geschworenen. Ist das in Bree üblich? Wenn nicht, sollte man das einführen. Jawohl! Jedenfalls würde ich so vorgehen und dann würde man schon herausfinden, wer der Schuldige in einem Verbrechen ist. Das Urtel würde dann im Sinne der Gesetze verkündet werden.

DVB: Könnt Ihr konkret sagen, was Ihr durchsetzen möchtet oder ändern wollt in Ausübung Eures Amtes?

HH: Das ist doch eine Fangfrage, nicht, Herr Grünfuchs… ähem..-fels? Da es ja wohl derzeit keinen Richter gibt, wie soll ich da etwas ändern. Ich werde versuchen, die Strukturen hier ähnlich aufzubauen wie in Archet. Ach, das waren Zeiten. Es lief dort alles gesittet und vernünftig. Am wichtigsten scheint mir jedoch, dass die Archive ordentlich geführt werden. Das schlimmste ist, wenn man Akten nicht wiederfindet!  So etwas soll in Buckelstadt einmal vorgekommen sein. So eine Unordnung! Wirklich! Ja, die Archive, das scheint mir wichtig. Jeder kann dort nachlesen, was wann wie verkündet wurde. Transparenz, Herr Grünfuchs, ist alles!

DVB: Unser Plan sieht vor, dass die neuen Gesetze mit einem Rechtsgelehrten verfasst werden, in diesem Falle Herr Sembyrian Tharon, der bereits dabei ist in ebenjenen Archiven die Gesetzbücher zu studieren. Könntet Ihr Euch damit anfreunden gemeinsam mit ihm, da er ja auch im Komitee sitzt, die Gesetzeslage entsprechend auf den neuesten Stand zu bringen?

Anfreunden? Meine Güte, welche Wortwahl (sie wirkte dabei etwas arrogant)  Aber ja, natürlich, wenn ich etwas kann, das sowas!

Zu guter Letzt konnte Fräulein Hark noch in eigener Sache ein paar Worte an das Breevolk richten:

Aber ja! Sagt den Leuten, dass sie zur Wahl gehen sollen! Niemand soll sich nachher hinstellen und sagen, er hätte ncihts dagegen tun können. Die Leute ahnen oft gar nicht, dass die Wahl eine Möglichkeit ist. Ich sag ihnen was, Herr Grünfuchs. Die meisten Leute denken, eine Wahl ist eine Qual. So ein Unsinn. So wie die Leute wählen, welches Fleisch sie essen und welchen Hut sie aufstezen, so sollen sie auch wählen, welche Frau oder welchen Mann sie in welchem Amt haben wollen! Das sagen sie den Leuten mal!

Nun, das hat sie ja nun getan. Wir wünschen Frau Hille Hak ebenfalls alles Gute für ihre Kandidatur!

 

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Derzeit wird fleißig für das Amt des Stadtrates kandidiert, werte Leserschaft. Und im Zuge dessen wird, wie anderswo bereits berichtet wurde, zunächst ein Richter für das Amt gewählt, um eine  gesetzliche Grundlage für die eigentlichen Wahlen zu schaffen.
Einer dieser Kandidaten ist der Halbelb Eleonthir Silberdorn, welcher sich bereit erklärte, den “vier Buchstaben” Rede und Antwort zu stellen.

DVB: Herr Silberdorn. Ihr wollt für das Amt des Richters kandidieren. Habt ihr vorzuweisende Qualifikationen für das Amt des Advokaten?

ES: Nun wie ihr vieleicht wisst war ich mal Advokat dieser Stadt. Nur wurde mir dieser Titel entzogen, weil man der Ansicht war das es einem Diener der Stadt nicht gebührt wenn er … nun sich vom Schützling des damaligen Fürsten (Vinthallan)  im alten Stadtrat nicht alles gefallen lässt und ihn für seine Unverschämtheit zurechtgewiesen hat.
Wobei entzogen… Ich habe ihn freiwillig abgegeben da ich mich mit solcher Lächerlichkeit nicht befassen wollte nur gefiel es dem Richter besser sich damit zu brüsten das er mir den Titel entzogen hat.

DVB: Was ist Eure Hauptmotivation, erneut als Richter Brees zu kandidieren?

ES: Nun ich war bei dem letzten Prozess des Richters anwesend und es war eher ein Schauspiel den eine Verhandlung. Ich meine, es ging nicht um eine sachliche Verhandlung sondern wer der anderen Partei besser das Wort im Halse rumdrehen konnte, wobei die Vorstellung beider Seiten alles andere als berauschend war. Nun aber zum Wesentlichen; es geht mir um eine gerechte und faire Auslegung der Gestze und nicht um ein Maskenspiel, wo es schon absehbar ist, wie es enden wird.

DVB: Wie hätte beispielsweise bei diesem Prozess, der ja ausschlaggebend für die Umwälzungen war, Euer Urteil ausgesehen?

ES:  Nun es ist einfach, über Dinge zu urteilen die in der Vergangenheit liegen oder? Nun ich maße mir nicht an, ein Urteil über etwas zu fällen dessen Inhalt ich nicht kenne. Das wäre, als würde ich allein durchs von außen ansehen sagen können, ob ein Apfel schmeckt oder nicht. Ich war bei der Verhandlung, aber weder kenne ich die Beweislage noch kenne ich die Zeugenaussagen zur Gänze oder weiß um die vorherigen Strafen der verschiedenen Angeklagten.

DVB: Könnt Ihr uns konkret sagen, was Ihr durchzusetzen gedenkt oder ändern wollt?

ES: Nun, die Stadt braucht eindeutig fähige Advokaten. Ich würde vor Gericht einführen, dass, wenn der Angeklagte sich nicht von einem Advokaten verteidigen lassen will, immerhin einen als Berater gestellt bekommt. Zudem sollten Anklage und Verteidigung jeweils eine Forderung für das Strafmaß abgeben um Willkürstrafen zu verhindern indem der Richter alles alleine in der Hand hat. Die Advokaten betreffend gilt selbieges natürlich auch für die Anklage. Und es sollte der Angeklagten immer möglich sein, Widerspruch gegen ein Urteil einzulegen und den Fall neu verhandeln zu lassen, allerdings nur ein einziges mal  Da man seinen Fall ja sonst unbegrenzt verzögern könnte indem man das Urteil jedesmal durch Widerspruch aufschieb

DVB: Man darf demzufolge davon ausgehen, dass Ihr Euch auf ein solches Schauspiel wie jenes beim Prozess gar nicht erst einlasst?

ES: Nun, sicher muss es öffentliche Prozesse geben, allerdings sollten sie nun anders Ablaufen ja. Es sollte unter anderem erlaubt werden, dass der im Moment befragte nur mit Ja oder Nein antworten darf und sich die Fragen nicht selbst hinbastelt, ehe er auf diese dann antwortet. Hinzu kommt noch eine Vorstellung der Beweise die existieren und eben auch eine mögliche Befragung der Zeugen durch die klagenden Partein.

DVB: Wie Ihr ja sicher schon gelesen habt wird das neue Gesetz gemeinsam mit Herrn Tharon, so sich kein fähigerer Rechtsvertreter findet und dem neuen Richter ausgearbeitet. Könntet Ihr Euch damit, so wie es derzeit besteht in diesem Punkte zufrieden geben?

ES: Nun, ich würde die Gesetze nicht völlig neu ausarbeiten. Meiner Ansicht nach sind viele der alten Gesetze gut und richtig so wie sie sind, nur eben einige müssen überarbeitet werden.

Zuletzt richtete sich Kandidat Silberdornnoch mit eigenen Worten an das Breevolk:

ES: Ich bin kein Mann großer oder vieler Worte wo sie nicht notwendig sind, und es ist nicht mein Bestreben unbedingt gewählt zu werden, sondern dass derjenige gewählt wird in den man sein Vertauen setzt und der dieser Aufgabe gewachsen ist, egal wer dies auch sein wird.

Das waren klare Worte von Herrn Silberdorn. Die Redaktion bedankt sich für das aufschlussreiche Gespräch.

Am 18. diesen Monats, nämlich am Tage des Donners fand in Bree erneut eine Kundgebung statt. Es lud Juliander Weißensee, welcher von der Zeitung “Breeland Nachrichten” als bodenständig bezeichnet und von den Handwerkern unterstützt würde.

Nun, eines vorweg: Die Kundgebung fand statt, werte Leserschaft. Der erwartete große Ansturm allerdings blieb aus. Weißensee verkündete gleich zu Beginn, dass er daran denke, seine Kandidatur zurückzuziehen, da dieser an der “Legitimität des Wahlkomitees” zweifle und Gerüchte im Umlauf seien, das Komitee wolle sich an diesen Neuwahlen selbst bereichern, weshalb dies ein abgekartertes Spiel sei.

Man schien während der Versammlung einhellig der Meinung zu sein, dass im Grunde genommen nichts gesagt wurde. Schließlich äußerte dieser auch bereits Zweifel an den beiden neutralen Stimmen des Wahlkomitees; Aerrin Calahan und Hargstanda. Letzterer konnte dieserlei Zweifel ausräumen, weshalb Juliander ankündigte, er werde kandidieren, sobald jener das Gespräch mit Dariam Kemp geführt hat, welcher ja bekanntlich Hauptmann der Stadtwache sei und letzten Endes dafür verantwortlich ist, dass die Wache eine Zusammenarbeit mit einem vom Volk gewählten Stadtrat kategorisch ablehnt.

Soweit so gut. Dies war letzten Endes exakt das, was bei der Versammlung  besprochen wurde. Nun jedoch erlaube man der Redaktion ebenso die geäußerten Bedenken zu Weißensees Kandidatur zu hinterfragen, dessen Nichte übrigens  bei den Stadtbütteln beruflich tätig ist. Jene Institution ist zwar noch unbekannter und seltener anzutreffen, als die Stadtwache von Bree, doch wurden ebenso Seitens Frau Vorbeck, Befehlshaberin der Stadtbüttel, Forderungen gestellt. Doch dies gehört nicht in diesen Artikel.

Man muss sich demzufolge eines fragen, werte Leserschaft:
Wenn Juliander Weißensee als so bodenständig gilt, für die Handwerker in Bree zu sprechen scheint, und obendrein eine gewisse Entschlusskraft in sein Amt bringen muss,wieso war man am Ende dieser Kundgebung dann schließlich und endlich so verwirrt? Will er denn nun kandidieren oder nicht? Und wird er aufgrund dieses (zugegeben sehr heiklen) “Missgeschickes” die für das Amt nötige Entschlusskraft mitbringen?

Wir wissen es nicht, werte Leserschaft. Weder, ob Weißensee nun kandidieren will und wird, oder eben nicht. Derzeitig jedenfalls ist er von der Liste gestrichen, nur um bei einem erfolgreichen Gespräch und einer Einigung mit Dariam Kemp,  wieder auf die Liste gesetzt zu werden.

Das nennen wir von den “vier Buchstaben” konsequent und entschlussfreudig. Zwei Attribute, die man für dieses Amt ja schlussendlich mitbringen muss.

Derzeit schreiten die Vorbereitungen auf die kommenden Wahlen des Stadtrates Brees eifrig voran. In diesem Sinne wurden nun erste Namen bekannt gegeben. Unbestreitbar sind die zwei Hauptverantwortlichen der “vier Buchstaben” am Prozess der Wahlen beteiligt, frei nach dem Motto “Wer sich die Suppe eingebrockt hat, der muss sie auch auslöffeln”.

Die Verantwortlichen für die Wahlen des Stadtrates betonen  erneut eingehend, dass alles seinen ordnungsgemäßen Gang gehen wird und auch muss. Derzeit wird fieberhaft an der Lösung des Problemes gearbeitet. Und diesbezüglich werden nun erste Namen veröffentlicht sowie ein Plan, wie mit den Wahlen begonnen wird.

Zunächst einmal finden sich hier die Namen der vier Hauptverantwortlichen, um die Legitimitt zu sichern:
– Aerrin Galahan – für die Neutralität der Wahlen und Empfänger der Kandidaten. Es sei nochmal AUSDRÜCKLICH gesagt, dass JEDER, der sich für ein Amt im Stadtrat bewerben will bei Herrn Galahan melden muss, da jener sowohl Wahlkprogramm als auch die Namen verwaltet.
– Hargstanda – für die Neutralität der Wahlen, in Vertretung für Herrn Galahan
– Sembyrian Tharon – Rechtsgelehrter für die gesetzlichen Belange und der Ausarbeitung eines für Bree geltenden Gesetzes
– Kimroth Grünfels – Leitung und Sprecher des Wahlkommitees

Diesbezüglich wurde nun verkündet, dass noch vor der Wahl der übrigen Räte ein Richter gewählt wird, da dieser dann ebenso bereits die gesetzlichen Grundkenntnisse für eine saubere Wahl mitbringen kann. Nachdem Bree einen neuen Richter eingesetzt hat, wird schließlich der übliche Stadtrat gewählt. Noch ist nicht bekannt, ob dieser aus fünf oder sieben Sitzen bestehen wird. Das hängt von den zu besetzenden Posten ab. Außerdem obliegt es dem Rat, eine für sich legitime Vertretung zu bestimmen, die im Falle von Krankheit oder Tode in dessen Namen sprechen kann. Dies jedoch, so wurde uns versichert, ist derzeit reine Spekulation.

Kommen wir zu den ersten kandidaten, welche  sich auch bereits bei Herrn Aerrin gemeldet haben.

– Hille Hark – Ehemalige Richterin Archets, will sich für das Amt als Richterin Brees bewerben.
– Eleonthir Silberdorn – Stadtbekannter (angeblicher) Halb-Elb

Gerüchten zufolge will sich ebenso Rouven Carlyle erneut für das Amt des Richters bewerben.

Laut der Breeland-Nachrichten gedenkt außerdem, Herr Juliander Weißensee zu kandidieren, ober sich bereits gemeldet hat und  vor allem für welche Position innerhalb des Rates; diese Antwort blieben uns die Redakteure der Breeland-Nachrichten bisweilen schuldig.

Weitere Fragen werden gerne von einem der obenstehenden Personen weiterhin gerne beantwortet. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass sämtliche Mitglieder des Komitees derzeit sehr eingespannt sind und von daher um Entschuldigung bitten, sollte man sich in Schreiben etwas zu kurz halten.

Indes edenfalls wurden erste Anschlagtafeln in Auftrag gegeben, um den Bürgern ein ffentliches Forum für ihre Belange zu geben. Bisweilen lief dies alles eigenartigerweise über die Breewache. Diesmal jedoch will man den Fehler nicht erneut  begehen und gedenkt, dieses ebenfalls im Namen des Breevolkes abzuhandeln.

(OOC: Jene “Anschlagtafel” indet ihr auf der untenstehenden Webseite mit Forum. Diese Seite soll vor allem dem Rollenspiel in Breeland dienen. Die Wahlen werden über diese Seite abgehalten werden.
http://diestadtbree.enjin.com/.
)

Wie in den vergangenen Tagen durch die Zeitung “Breeland Nachrichten” öfter angesprochen, so wird zusehends das Gerücht verbreitet, die Wahlen würden geheim abghalten. Nun, um der Wahrheit die Ehre zu geben, dem ist keineswegs so. Aufmerksame Leser der Zeitung werden aus dem Kontet eindeutig herauslesen, dass die Wahlen keinesfalls geheimgehalten werden, ebensowenig die Kandidaten oder die Vorbereitungen zur Wahl. Zu diesen Vorwürfen äußerte sich Herausgeber K. Grünfels, Verantwortlicher für die Vorbereitungen der Wahlen wie folgt:

“Eine Wahl einzuleiten, nicht zuletzt durch dem plötzlichen Rücktritt des Stadtrates, ist ein äußerst schwieriger Prozess. Dieser wird nicht geheim gehalten, muss jedoch sorgfältig geplant und eingeleitet werden. Um eine Sache klar zu stellen. es ist ein schwieriger Prozess.”

Auf die Frage hin, warum noch keine Namen für Kandidaten veröffentlicht wurden äußerte sich Grünfels  folgendermaßen:

“Um Kandidaten zu stellen, braucht es zunächst einmal eine Liste von Namen. Bevor wir nicht eine solche haben, ist es politisch höchst unsachlich, zunächst einmal grobe Vermutungen anzustellen. Es wird derzeit an drei Stellen gearbeitet, um auch einen Plan für die bevorstehenden Wahlen und deren Legitimität zu erstellen.”

Auf die Vorwürfe der Breeland-Nachrichten, man verhielte sich zu parteiisch und wäre nur auf die eigene Machtergreifung versessen, kann Grünfels nur schmunzeln. Sachlich fährt er bei dieser Frage jedoch fort:

“Es sieht so aus: Ja, ich bin ein parteiischer Mensch, ich stehe zu und hinter unserer Sache. Wir sind immerhin das Volk! Das Volk soll bestimmen, wer es in Bree vertritt. So gesehen bekenne ich mich schuldig. Denn auch ich bin ein Mann des Volkes, und meine Ziele sind es, Bree eine bodenständige und zudem volksnahe Führung zu geben.”

Man mag, so die einhellige Meinung der Redaktion, den Menschen keine Müßigkeit vorwerfen, denn bemüht arbeiten sie an einem Plan zur Ernennung eines Stadtrates.  Noch am heutigen Tag, so Grünfels, werden erste Namen bekannt gegeben. Dazu äußerte er sich zuletzt:

“Ich bitte die Bürger Brees um Verständnis hierzu. Es war ein schönes Stück Arbeit, und kein vergnügliches. Schließlich, sind wir Menschen und vermögen es nicht gleich, wahre Wunder zu vollbringen und bedanke mich im Vorfeld für die Geduld.”

Da die Rufe laut werden, der Sturz des Stadtrates sei ein Schmierentheater und ein abgekartertes Spiel, was ganz klar auch berechtigte Zweifel über die Sauberkeit eines Wahlgangs offenlegt, hat sich Chefredakteur K. Grünfels,Initiator der Kundgebung, welche zum Rücktritt des Stadtrates führte, zu Wort gemeldet. In einem offenen Brief an das Volk Brees teilte eruns Folgendes mit:

An die Bürger Brees!

Um vorweg Gerüchten Einhalt zu gebieten, welche zurecht kursieren, so sei erst einmal gesagt, dass ich, Kimroth Grünfels nicht zur Wahl eines Stadtrates antreten werde. Zwar schließe ich meine Beteiligung daran nicht aus, was heißen soll, dass ich mich gerne eines Besseren belehren lasse, doch mein vorrangiges Ziel ist erreicht, nämlich Bree eine neue Regierung zu geben und mit der alten abzurechnen.
Saubere Wahlen bedeuten auch, ein sauberes Vorgehen. Es gibt durchaus Punkte, für die ich antreten würde, denn Bree braucht vor allen Dingen eine vernünftige Gesetzeslage, und das bedeutet, vernünftige Stadträte.
Ich werde die Wahlen überwachen.  ich werde dafür sorgen, dass gewählt wird, und ich werde dafür sorgen, dass ihr, werte Einwohner von Bree, selbst bestimmt, wer für euch im Rathaus spricht, für eure Belange einsteht und für eure Sicherheit sorgt. mehr aber auch nicht weniger soll es sein. Von nun an könnt ihr euch bei Heiler Aerrin als Kandidat bewerben. Und bald wird es auch eine offizielle Anschlagtafel geben, bei der ihr euer Wahlprogramm Kund tun könnt. Enttäuscht also das schöne Breeland nicht, und wählt

Mit großer Hochachtung
K. Grünfels

Mit anderen Worten: Grünfels wird nicht als Stadtrat kandidieren, wird jedoch mit anderen die Abwicklung der Wahlen übernehmen. Er merkte zudem noch an, dass er sich erst dann stellen wird, wenn nicht genug adäquate Kandidaten zur Auswahl stehen, um als Platzhalter zu fungieren.

Wir von der Redaktion sind gespannt, wer sich zur Wahl stellt. selbstredend obliegt es den alten Stadträten, sich zur Wahl zu stellen, da sie nicht ihres Amtes entbunden wurden sondern freiwillig zurücktraten, sieht die Gesetzeslage keinen nennenswerten Grund vor, sie nicht erneut antreten zu lassen.

Nach dem Rücktritt der Stadtwache erhielt Chefredakteur K. Grünfels eine wahre Flut an Post. So zum Beispiel meldete sich ein ehemaliges Mitglied des Stadtrates, nämlich der besagte Schatzmeister, zu Wort, welcher beteuerte, sein “Ehrenamt” zurückgelegt, nicht aber seinen Posten als Schatzmeister abzugeben.

Wir von der Redaktion sind demzufolge etwas verwirrt, und wollen erst einmal folgende Aussage in den Raum werfen, welche letzten Endes essenziell werden wird. Wir haben einen Schatzmeister, aber er bekleidet nicht das Ehrenamt? Stadtrat zu sein ist kein Ehrenamt, es ist eine Pflicht,und trotz alledem wird der Stadtrat jemanden brauchen, der Einsicht in die Rechnungsbücher des Stadtrates hat, um die Einnahmen und Ausgaben zu regullieren, wenn es denn nötig sein sollte. Demzufolge braucht der Stadtrat einen Schatzmeister, welcher schließlich auch die finanziellen Fragen klären kann und wird. Dies wird natürlich auf die zu bekleidenden Posten und Ämter, die nicht zurückgelegt wurden keinen Einfluss haben. Der Scatzmeister des Stadtrates wird demzufolge keine Einsicht in die Geldgeschäfte der Breer Bürger haben, sondern lediglich in die Rechnungsbücher des Rathauses.

Ebenso braucht der Stadtrat einen Richter; nicht um das Rechtswesen Brees in Urteilssprüchen aufs Erbrechen auszureizen, sondern um dafür zu sorgen, dass alles korrekt von Statten geht. Man kann hier auch von einem Friedensrichter sprechen, da diese Sorte von Advokat letztlich dafür zuständig sein wird, den Frieden zu wahren.

Was letztlich den Siegelwahrer angeht, denn er ist als Notar tätig und sollte deshalb auch vertrauenswürdig und Bree loyal gegenüberstehen.

Dies sind nur einige Angaben. Wer sich also zur Wahl stellen möchte, sollte auch beim Volk anerkannt in seinem Amt sein und prüfbare Titel mitbringen. Verbindungen zu Adelshusern sind hier wohl unerwünscht, In Bree ungültige Betitelungen wie “Ritter” oder “Edler” besitzen keine Gültigkeit. Was sehr wohl von Gültigkeit zeugt ist eine überzeugende Argumentation im Falle des Falles. Denn das Volk wählt, und  das Volk sollte genau wissen, WEN es wählt.