Nach dem Rücktritt der Stadtwache erhielt Chefredakteur K. Grünfels eine wahre Flut an Post. So zum Beispiel meldete sich ein ehemaliges Mitglied des Stadtrates, nämlich der besagte Schatzmeister, zu Wort, welcher beteuerte, sein “Ehrenamt” zurückgelegt, nicht aber seinen Posten als Schatzmeister abzugeben.

Wir von der Redaktion sind demzufolge etwas verwirrt, und wollen erst einmal folgende Aussage in den Raum werfen, welche letzten Endes essenziell werden wird. Wir haben einen Schatzmeister, aber er bekleidet nicht das Ehrenamt? Stadtrat zu sein ist kein Ehrenamt, es ist eine Pflicht,und trotz alledem wird der Stadtrat jemanden brauchen, der Einsicht in die Rechnungsbücher des Stadtrates hat, um die Einnahmen und Ausgaben zu regullieren, wenn es denn nötig sein sollte. Demzufolge braucht der Stadtrat einen Schatzmeister, welcher schließlich auch die finanziellen Fragen klären kann und wird. Dies wird natürlich auf die zu bekleidenden Posten und Ämter, die nicht zurückgelegt wurden keinen Einfluss haben. Der Scatzmeister des Stadtrates wird demzufolge keine Einsicht in die Geldgeschäfte der Breer Bürger haben, sondern lediglich in die Rechnungsbücher des Rathauses.

Ebenso braucht der Stadtrat einen Richter; nicht um das Rechtswesen Brees in Urteilssprüchen aufs Erbrechen auszureizen, sondern um dafür zu sorgen, dass alles korrekt von Statten geht. Man kann hier auch von einem Friedensrichter sprechen, da diese Sorte von Advokat letztlich dafür zuständig sein wird, den Frieden zu wahren.

Was letztlich den Siegelwahrer angeht, denn er ist als Notar tätig und sollte deshalb auch vertrauenswürdig und Bree loyal gegenüberstehen.

Dies sind nur einige Angaben. Wer sich also zur Wahl stellen möchte, sollte auch beim Volk anerkannt in seinem Amt sein und prüfbare Titel mitbringen. Verbindungen zu Adelshusern sind hier wohl unerwünscht, In Bree ungültige Betitelungen wie “Ritter” oder “Edler” besitzen keine Gültigkeit. Was sehr wohl von Gültigkeit zeugt ist eine überzeugende Argumentation im Falle des Falles. Denn das Volk wählt, und  das Volk sollte genau wissen, WEN es wählt.

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