Angesichts der dramatischen Ereignisse, welche im Extrablatt angeführt werden, möchten wir von der Redaktion das Volk  Brees darüber aufklären, wie es denn nun weitergehen wird, jetzt, da wir keinen Stadtrat haben.

Bürgermeister Zartlärche sitzt Bree immer noch  vor und wird deshalb auch die letzte Entscheidungskraft inne haben, um solche Disaster wie die Hinrichtung von Laceley Lancriss zu vermeiden. Es wird von daher nun zunächst einmal ein Provisorium gebildet werden,wobei es sich wohlgemerkt nicht um den Stadtrat handeln wird, sondern um ein Triumvirat um einen sauberen Wahlgang zu garantieren.

Die Wahl wird voraussichtlich in 1 – 2 Monaten stattfinden. Über das ganze siebte Monat dürfen sich ausgewiesene Bürger Brees um  einen der Sitze im Stadtrat bewerben. Da noch nicht beschlossen wurde, ob es fünf oder sieben Sitze sein werden, bittet das Triumvirat um Entschuldigung. Noch sind die Ereignisse zu frisch, um einen sicheren Plan aufzustellen. Solange jedoch stehen schon einmal zu besetzende Posten vorerst fest:
– Ein Richter (welcher jedoch nichts mit der Stadtwache zu tun haben darf und ihr auch nie beigetreten sein sollte, um mögliche Fragen der Loyalität zu unterbinden)
– Ein Schatzmeister (welcher mit Steuerrecht, sowie Finanzwesen vertraut ist)
– Ein Siegelwahrer (welcher als Notar tätig ist, und sich auf das Aufbewahren sensibler Dokumente versteht)
– Ein Sprecher (welcher auch die Ratsbeschlüsse nach Außen tragen kann)

Dies sind die ersten Pläne diesbezüglich. In den kommenden Tagen werden wir weiterhin aus erster Quelle berichten, wie die Wahlen vonstatten gehen sollen. Bewerber mögen sich bitte ausnahmslos an Aerrin T. wenden. Seine Heilerpraxis befindet sich bekanntermaßen in Bree. Er wird als neutraler unparteiischer Sammler der Bewerber gelten. Diese werden auf Wunsch für den Wahlkampf auch gerne befragt, sodass die Zeitung als Medium für den Wahlkampf um den Stadtrat gelten kann.

Zu der Frage hin, wie es denn nun weiter gehen sollte, äußerte sich K. Grünfels wie folgt:

“Es steht uns nun ein schwieriger Prozess bevor, und zu Beginn können wir noch nicht sagen, wer zur Wahl antritt und wie genau der Wahlgang von Statten gehen wird. Dies müssen wir nun in einem schwierigen Prozess beschließen und für einen möglichst sauberen Ablauf sorgen. Wir können nun also die Umstände beklagen, oder tragen aktiv dazu bei, Bree zu dem Ort zu machen, wie wir ihn uns wünschen.”

Auf die Frage hin, ob denn Herr Grünfels Vertrauen in die Bürger Brees hierzu habe antwortete er:

“Ich vertraue darauf,  DASS Bree sich entscheidet. Wir wissen heute alle noch nicht, wie der Stadtrat aussehen wird. Ich weiß nur, dass er gewählt werden wird…. gewählt werden MUSS!”

Nach diesem Umsturz sollte nun deutlich werden, dass Brees Einwohner bewiesen haben, dass sie etwas ändern können. Wir von der Redaktion wollen uns dazu nun so äußern: Wenn wir etwas ändern wollen, dann für Bree! Aber keineswegs gegen das Gesetz.

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