Werte Leserschaft!

Wiederholt werde ich gefragt “Wieso machst du diesen Dreck eigentlich?” Eine berechtigte Frage ,obgleich sie in einem Zusammenhang gestellt wurde, den ich persönlich eigentlich nicht nachvollziehen kann. Denn der Kontext dieses als Frage schlecht getarnten Vorwurfes war viel eher “Wieso können wir uns nicht alle lieb haben, uns an den Schritt fassen und uns gegenseitig einen hobeln?”

Nunja, – Ich beantworte diese Frage so sachlich wie möglich: Weil ich es KANN,weil ich es WILL und weil es ja endlich mal einer tun MUSS.

Man bedenke: ich kann mich Abend für Abend zu den anderen Wahnsinnigen, deren Doofheit schon zum Dauerzustand geworden zu sein scheint hinstellen und mit ihnen das Blödel-Ballett mittanzen und im Anschluss vor Scham in die nächstbeste Ecke göbeln, während ich aktiv mitbekomme, wie mein Gehirn kleiner und kleiner schrumpft, mich zu den Elben stellen und mit ihnen philosophieren, wieso ausgerechnet diese Schweineohrwesen unsterblich sein dürfen und wir nicht….. oder eben ich mache, das was ich am Besten kann und spreche die Dinge so aus, wie ich mir denke.

Hand aufs Herz: Die Wahrheit tut weh, und der lauteste Protest kommt doch gerade von ebenjenen Subjekten, denen ich mit der offensichtlichen “Ist-doch-wahr”-Tatsache einen empfindlichen  Tritt in die Weichteile gegeben habe. Ich fühle mich dabei nicht mal schlecht, denn manchmal ist dann tatsächlich ein selbstkritischer Hobbyphilosoph dabei, der sich an die Nase fasst und darüber nachdenkt, was für ein Produkt aus einem Pferdeafter er da eigentlich oft von sich gibt.

Die Leute lügen meist so einen derartigen vom Pferd, nur um anderen zu schaden, dass sie es nicht anders verdient haben. Diejenigen,welche mein Blatt mit Begeisterung lesen, sind meistens diejenigen, welche die Wahrheit ebenso schon erkannt haben, wie auch ich. Da will ich gar nichts beschönigen oder sentimental werden. In Bree bekommt das größte Schwein sein Fett weg für sein Scheiße sein.

Manchereiner, der den Bezug zur Realität, nämlich dass alles vor die Hunde geht und man darüber lachen sollte, betrachtet sich, sofern er in der Zeitung landet, ja noch mit einem gewissen Augenzwinkern. Und das ist auch bitter nötig. Alle anderen werden’s wohl nie lassen,  jammern und heulen, hetzen Meuchelmörder auf meine Person oder drohen mit hirnrissigen Duellen, weil ihre Gehirne offenbar schon zu verkümmert sind, um schlicht und ergreifend mal an sich zu arbeiten und endlich anfangen sollten, es besser zu machen. Sonst nimmt diese Opfer eines Kopulationsaktes, der während des Schnüffelns von Katzenlulu stattgefunden hat, ja ohnehin kaum noch jemand für Voll. Ich jedenfalls kann es nicht. Aber ich sollte eben jenen vielleicht dankbar sein. Denn solange diese minderbemittelte Spezies nicht ausstirbt, habe ich was zu Drucken, und verkaufe noch mehr Zeitungen.

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