Werte Leserschaft, bei all dem Unheil, Übel und strunzdummen Gestalten,welche ganze Seiten unserer Zeitung füllen, wollen wir doch mal inne halten und die Liebesherzen schlagen lassen, denn auch für die Liebe sollte noch Platz sein, bei den “vier Buchstaben”.

So sucht ein einsamer Junggeselle eine adäquate Kopulationskameradin, welche über die obligatorischen Attribute einer Rubbelvorlage hinaus geht.

Die Rede ist von Ulfrim Steinbruch, nach eigenen Angaben ein Abkömmling eines alten Schluchter Adelshauses (bei Nachforschungen der Reaktion stellte sich heraus, die “von Steinbruchs” bekamen ihren Adelstitel durch einen Formfehler während einer durchzechten Sauftour. In Wahrheit hatte die Familie schlichtweg eine gut laufende Köttelklaube, sprich, sie sammelten Tierdung und stellten damit Düngemittel her). Dieses Adelshaus ist mitlerweile durch generationsübergreifenden Inzest zwar degeneriert, doch der letzte Erbe wartet auf die Dame seines Herzens, um die Blutlinie der Aristokraten für Arme fortzuführen.

So trafen wir ihn unlängst mitleiderregend weinend und jammernd besoffen lungernd vor dem tänzelnden Pony, nachdem sich Tavernenmonster Mannadh weigerte, für Brees begehrtesten Junggesellen die Beine breit zu machen. Ja, selbst ein Liebesgedicht hat er für sie geschrieben, welches er uns freundlicherweise zur Verfügung stellte.

Dein Hintern ist eine Birne,
dein Gebiss ist eine Wonne.
Es gibt keine Gossendirne,
die so hell erstrahlt wie du, meine Sonne.

Ich bitte dich, ich brauche dich,
Nimm dich meiner an!
so fass ein Herz, und liebe mich,
und mach mich endlich zum Mann!

Ich hör sogar zu Trinken auf,
und putze meine Pratze!
Und wenn ich trotzdem einmal sauf’,
bist du meine einz’ge Matratze!

Dieser posaische Erguss, werte Leser, sollte Euch Damen  doch zu Tränen rühren! Wir von der Redaktion, betrachten dies unserer Beurfsgruppe naturgemäß differenzierter und können dazu nur sagen:

Bitte,werte Damenwelt! Erbarmt euch seiner, denn das Geheule ist einfach nicht mehr zu ertragen!

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