Schankweiber – gibt es eine bezauberndere Spezies Frau als die schreckschabraken, die tagein, tagaus hinter dem Thresen einer Kaschemme uns das Bier zapfen und zu Wucherpreisen das Geld aus den Hosentaschen ziehen? Leider schicken sie nur die hübschen vor denen wir einen Klaps auf den Hintern geben können. Anders Frau Mannadh, mit dem Charme eines Mistwagenunfalls. Aber die ist weder hübsch noch liebreizend.

Das fängt schon damit an, dass sie die halbe Getränke- und Speisekarte nicht zu kennen und Kokolores im Gehirn zu haben scheint, nachdem sie vier Silberstücke für ein Glas Bier verlangt. Das ist übrigens der Wochenlohn einer Kauffrau,weshalb sich uns von der Redaktion der Verdacht aufdrängt, der Schankdrachen bescheißt die ehrliche Kundschaft. Bleibt nur zu hoffen, sie geht dereinst nicht soweit, uns in ihr Dekoltee blicken zu lassen. Die Bezeichnung “Monster-Möpse” beziehen sich diesbezüglich nicht auf die Größe sondern nach den Bewohnern irgendwo in der Falte dazwischen. Gerüchten zufolge, gilt ein Mann, der darin seinen Pferdekarren suchte schon lange als verschollen.

Aber man muss Gerstenann Butterblume, Inhaber des “Tänzelnden Ponys” auch verstehen. Er ist nicht einfach nur überfordert, er muss ja auch eine Frau einstellen, neben der er gut aussieht. Und dies ist ihm in dem Falle zweifellos gelungen

“Ich heiße Mannadh, merkt Euch diesen Namen!” (Original-Zitat)

Das werden wir gewiss tun, denn ab nun weht im Pony ein anderer Wind, und das ist kein Angenehmer.

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