Am gestrigen Tage schnappte Chefredakteur K. Grünfels im “tänzelnden Pony” einen Satz auf, der zu einiger reger Diskussion an unserer Pressestelle antrieb, als ein Zwerg, zweifelsohne noch nüchtern (hier kann kein anständiger Zwerg besoffen werden) äußerte: “Als Leibwächter hier wird man zweifellos reich”.

Das, werte Leserschaft, stimmt. Nicht nur um sich der Willkür von Richter Sensenmann zu entziehen, sondern auch um den zahllosen Morddrohungen Einhalt zu gebieten, die schon alleine deshalb kommen, weil bestimmte Leute eine Zeitung herausgeben, die zur Abwechslung mal die Wahrheit schreibt. Frühpubertäre Kindsköpfe fuchteln da ja gerne mal mit ihrem Schwert herum und tragen innerhalb unserer angeblich geschützten Stadtmauern dazu bei, dass man, wenn man es wagt, die Wahrheit zu sagen, rascher den Tod findet als ein unvrsichtiger Freier bei einer billigen Straßendirne durch diverse Krankheiten.

Wir von der Redaktion, sind uns dieser Gefahr selbstverständlich bewusst, doch fragen wir dennoch mal ganz offen, was in solchen Menschen vorgehen muss, die bei edem unpassenden Furz gleich die Waffe zücken und mit dem Tode drohen müssen. Den Kopf zu verlieren, weil man eine Wache attackierte ist die eine  Sache, ein Messer in den Rücken zu bekommen,weil man mit der  Stimme des Volkes spricht das weiter denkt als über dem Rand des strammstehenden 3-Zoll-Lümmels… na prinzipiell dieselbe Sache.

Um dem vorweg zu greifen, sei an dieser Stelle gesagt, dass Leibwächter mitlerweile gut Kasse machen, besonders, wenn man bedenkt, dass es ja immer wieder Dummlappen gibt, die sich  schwarz kleiden und maskieren, braven Bürgern im schankraum offen mit dem Tode drohen und sie zusehends mit ihrer Penetranz mehr und mehr in den Wahnsinn treiben. Solche Krätzen am  Pöter der Breeländer Gesellschaft zu enttarnen und aufzudecken mag für viele unerfreulich sein, doch wir von den “vier Buchstben” halten ein solches Vorgehen für legitim, jetzt, da man sich auf unser Sicherheitspersonal wenig bis gar nicht mehr verlassen kann.

Allen arbeitslosen Kriegsveteranen und Gestalten, die sich für das ehrliche Söldnerhandwerk zu schade sind, sei hiermit ans Herz getragen, sich doch als Leibwächter zu verdingen, und wenn der Klient Glück hat, erwischt er sogar einen Körperschutzkampfzwerg mit Hirn im Kopf und nicht nur Kacke in der Hose.

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