Wir von der Redaktion trauern ja nicht selten alten Zeiten hinterher, als Männer noch Männer waren. Das fängt schon beim Duellieren an.

Früher, in unvordenklichen Zeiten,da hat man sich noch  zünftig die Omme aus der Rübe geprügelt. Ein Ritual, welches L.Ubbo und K.Isping, Breelands bekanteste Dösbaddel, unlängst wieder eindrucksvoll in den Gastwirtsgemächern des “tänzelnden Ponys” eindrucksvoll demonstriert haben und das Möbilliar des alten Butterblume in seine Einzelteile zerlegten, woraufhin sie eine Spur der Verwüstung aus Kleinholz, Bier- und Metlachen sowie einen Fleck mit K.Ispings Mageninhalt zurück ließen. Letzterer ist auch heute noch als Fleck am Untergrundgebälk der Schankstube ersichtlich. Und wer genau hinsieht erkennt sogar noch Haare, Fell und Knochen von dem Wildschwein, welches der Nurdmann zuvor totgebissen hatte.

Dann kamen die Ritter mit ihren Torfstechermethoden. Man ohrfeigte sich mit Spitzenhandschuhen und warf dem Kontrahenten die genähten Häkeldeckchen vor die Füße. Ein Duell aufs Erste Blut, aufs Zweite Blut, aufs Letzte Blut. Doch auch derlei Sitten, scheinen in Breeland mittlerweile längst in Vergessenheit geraten, wenn ein gewisser X.Alerion (viermal auferstanden von den Toten) Brees beliebtesten Chefredakteur K. Grünfels zum fröhlichen Ringelpiez mit Anfassen einlädt und am Ende N.Athollir schickt, präpubertäre gehirnentkernte Elbin aus schlechtestem Hause. Wir von der Redaktion unterstützen Grünfels’ Äußerung, keine Frauen und Kinder zu schlagen – erst recht nicht beides zusammen – auch wenn sie angeblich einen Lümmelaufsatz haben. Aber man muss sowohl  Herrn X. Alerion als auch rau N.Athollir verstehen. Ersterer ist angeblich  Ausbilder bei der “schwarzen Klinge”, und obgleich wir es uns auch nicht anmaßen wollen, seine rektale Entjungferung im frühesten Mannesalter zu verurteilen (man war immerhin Jung und brauchte das Geld, obwohl wir der Meinung sind, die Bezeichnung “Braune Klinge” würde besser passen), so hat jenes Unternehmen auch als Schlachtfeldsdirne bislang mehr als fragwürdig kompetente Arbeit geleistet. Zumal wir hierfür eine SekundantIN heranziehen müssten, damit sich die Damen auch einen fürs Auge ansprechenden Schlagabtausch liefern können. Und was N.Athollir betrifft,so können wir letzten Endes nur milde lächelnd den Kopf schütteln. Der kleine Zyklopenwurm hat immerhin noch nie den Sprung in den großen Fischteich geschafft und kennt eben nur die ruckelige Reise durch den Fünf-Finger-Tunnel.

Wieso sich auf diese niedrige Stufe geistiger Entwicklung also auch noch mit herablassen?

Da bestaunen wir schon lieber die zwei Freizeitidioten aus dem Norden und dem Lümmelerweckungsetablissements-Rausschmeißer, deren Verstand irgendwann zwischen Säuglings- und Kleinkindsalter verloren gegangen sein muss,  wie sie sich die Hässlichkeit aus der Birne prügeln. Denn, und wir stehen sicher nicht alleine mit der Meinung da, bei diesen beiden Dummbarteln  weiß man mit absoluter Sicherheit, wie sie so dermaßen dämlich werden konnten. Bei anderen…. tja, da hat man den begründeten Verdacht, dass sie schon so im Vollrausch gezeugt wurden.

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