Bree ist ja nun wirklich kein Pflaster für zartbesaitete Kuschelkätzchen, auch wenn uns der umhertanzende Reigen an Geisteskranken vor dem tänzelnden Pony Abend für Abend das gerne mal glauben machen möchte. Erfolgreich hatte man über Wochen hinweg die Initiative “Weniger Musik, mehr Verunft” ins Leben gerufen, und zum ersten Mal seit Jahren hatte man wirklich das  Gefühl, die Grundsituation würde sich allmählich bessern. Die Abende waren ach so herrlich ruhig und entspannend normal,  wären da nicht etliche Stimmen, welche das Musizierverbot wieder aufheben lassen wollten.Jetzt hoppst und hüpft vor Bree wieder die Promillenz des Wahnsinns und terrorisiert Durchreisende mit ihrer Vorstellung von falscher Fröhlichkeit.

Zeit wird’s, Revue  passieren zu lassen, immerhin war auch die Ereignislosigkeit in Bree beunruhigend ernüchternd. Plötzlich sehen wir wieder Hobbits, wie den guten B. Reideric, der seine Sprache irgendwann zwischen Kindheit und Halbwüchsigkeit an den Alkohol verloren hat und eine B.Rieanna, die bei ihren heirats- und kopulationswilligen Freiern so lange rumgeheult hat, sodass wir ihren Namen auf Drängen ihrer männlichen Anhängerschar künftig aus der Zeitung hatten streichen sollen. (Wir berichteten ja über eine gewisse B. Zartlärche). Das kommt dabei heraus, wenn man sich bei all den Jungspunden ausheult und die falsche Hofnung streut, ausnahmsweise mal die Beine für denjenigen breit zu machen. Was man erreichen kann, wenn man sich entsprechend ausheult, nur um Wochen darauf wieder quiekfidel durch Brees Straßen zu hopsen und zu tanzen, dass so mancher Darmverschluss nach oben hin aufgeht und das Frühstück wieder hervorgewürgt wird.

Und dieses Rumgeheule wegen der niederzuschreibenden Wahrheit war ja kein Einzelfall. H. Atharion, ehemaliges Schoßhündchen von M.Organea und nun Stammkunde der “schwarzen Perle” stellte beeindruckend seine Meinung zum Thema Realität des Öfterem unter Beweis und lieferte sich mit M.Odrey ein Wettheulen im tänzelnden Pony. N.Athollier, der Breeland-Elb mit dem Hang zum Erbärmlichen tut dies des öfteren, vor allem jetzt, wo er bei einer gewissen weiblichen Person endgültig ins “Wir-können-Freunde-bleiben-Land” abgeschoben wurde.

Wenn Männer und Frauen anfangen zu heulen, weil die gnadenlose Wirklichkeit ihr selbstgezeichnetes Weltbild grundliegend zerstört, mag der Realist unter den Anwohnern nur schmunzelnd den Kopf schütteln. Wir von den “vier Buchstaben” wollen uns eine gewisse erhabene Seriösität bewahren und schenken solchen Möchtegernpazifisten unser Mitleid und bedanken uns herzlich dafür, dass ihre Tränen den Wasserbestand in Breeland stets auf gleichbleibendem Pegel halten. Jede Träne von euch, bedeutet ein Lächeln für uns.

DANKE!

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