Sie sind die strahlenden Ritter unserer feuchten Träume, stark, unbestechlich (vorsicht,die Redaktiion weißt auf etwaigen Zynisus hin) und kompetent!

Die Stadtwache ist wieder  da!

Und nicht etwa besser als je zuvor (wir verweisen auf etliche Todesfälle direkt vorm Pony), diese Masche ist ja auch alt und zieht nicht mehr..Bewährterweise machen unsere uniformierten Retter in der Not da weiter, wo sie aufgehört haben.Sei es ein heldenhafter Mann Namens K. Outha, der sich blindlings ins Messer einer gesuchten Mörderin wirft (damit die scharfe Schwanzverlägerung ja niemand anderen verletzt), oder dessen heldenhafte Ehefrau, welche es endlich zustande bringt, die Geisteskranke bewusstlos zu prügeln. Wahren Heldemut eines Mannes erkennt man tatsächlich erst dann,wenn endlich das Eheweib einschreitet und die Sache beendet, welche der Verstandesmann vom Dienst nicht alleine vollbringen konnte, nämlich ordnungsgemäß zu arbeiten.

Natürlich setzt die Wache auch ihr gegenwärtiges Arbeitspensum fort und tut wenigstens so, als würde sie ernsthafte Arbeit betreiben. Wir sollten froh darüber sein, dass unsere harmlosen Stadtbüttel so gewissenhaft den Anschein eines funktionierenden Systems aufrecht erhalten. Aus solchem Engagement kann man durchaus noch was lernen.

Und während die muntere Wache genau das tut, was sie immer tut und wie wir sie ja auch so liebgewonnen haben, nämlich schön mit dem Rücken zur Wand stehen, damit sie die perfekte Zielscheibe abgeben um ihnen ordentlich eins aufs Maul zu geben, wird nun endlich wieder fleißig geklagt. Ja, jemanden anzuklagen oder mit Klage zu drohen, ist schließlich auch die Lieblingsbeschäftigung jener Breeländer, die sich anders nicht wehren können. “Ich hab einen Onkel,der ist Anwalt”, kommt es dann zumeist, bis sich herausstellt, Onkel Horst ist ein arbeitsloser Säufer,der sich fälschlicherweise in die angeblich hilfsbereite Therapie von Fräulein N. Ush begeben hat, welche die Saat der Boshatigkeit in die Gehirne jener gepflanzt hat,die nicht rechtzeitig die Erkenntnis erleuchtete, dass dahinter auch nur ein weiteres Schandmaul steckt. Meine lieben Leser, Hausfriedensbruch ist eine Straftat, wieso also verklagt ein gewisser B. Astien dann einen Herren  K. Riskat, weil er sein Recht ausnutzte um das Ungeziefer aus seinem eigenen Garten zu entfernen? Wir von den “Vier Buchstaben” nehmen uns das Recht heraus, kleine Kinder, die in unserem Vorgarten widerrechtlich herumtollen ganz konsequent mit der Armbrust zu durchlöchern.

Aber dafür können wir der Stadtwache ja nun wirklich nicht die Schuld zuschieben. Sie wird ja auch nur von unseren Bürgermeister dafür bezahlt, jede Grütze, die irgendeine Analgeburt verzapft zu Protokoll zu nehmen.

Ein funktionierendes Rechtssystem ist ja doch was Feines, scheitert allerdings leider schon an denjenigen, die es auszunutzen nicht verstehen. Dann schon lieber so tun, als ob.

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