Man muss sich stellenweise ja schon fragen, was in so manchen Köpfen vermeintlicher Gehirnsparfüchse so abzulaufen scheint, dass man Tagein Tagaus eigentlich nur so mit penetranter Geistesgrütze um sich speit wie ein Feuerdrache, wenn er feststellt, dass sein Hort leergeräumt wurde. Denn so verhält es sich mit einigen Individuen immer häufiger. Das fängt schon bei der Zeitungs-Sabbeltante N. Ush an, die ihr Schandmaul nur zum Lügen öffnet, um brave Bürger in Misskredit zu bringen, verwunderlich, dass irgendein armes Schwein überhaupt noch den Müll glaubt, den sie über Andere in Umlauf bringt. Mittlerweile laufen bereits Bürger mit der Plakette “Ich habe Nush überlebt!” ganz offen und nicht ohne Stolz durch Bree.

Doch fast noch erbärmlicher, aber auch weniger gefährlich verhält es sich mit unserer Kunstselbstmordakrobatin M. Organea. Erfolgreich brachte sie die Kunde in Umlauf, sie hätte sich die Arme zum vermeintlich eleganten Tode aufgeschnitten, da tänzelt sie eine Woche später wieder fidel durch Bree. Na, vielleicht klappt’s ja beim  nächsten Mal. Ihr Schoßhündchen Leo Fulf, willenloser Sklave und Bettwärmer  von Brees liebensunwürdigster Geisteskrankheit hat sich zwar erfolgreich als Maulwurf im Auftrag der Meisterin der Finsternis in die schwarze Perle eingeschlichen, konnte sich dort jedoch nicht lange halten. Neuerdings lässt sich besagte dunkle Herrscherin der Absurdität darauf herab, böse Gerüchte über die Mitarbeiterinnen in Bree zu verbreiten. Wen wundert’s, dass solch einen Schmarrnsinn hierzulande keiner mehr glaubt?  Außerdem ist der Handlanger der dunklen Nachtprinzessin (wiedergekehrt von den Toten? Memo an die Redaktion: Nachforschungen anstellen, vielleicht wollten sie die Untoten ja nicht), in letzter Zeit überraschend oft in der Nähe der schwarzen Perle und schawenzelt um die Dirnen herum. Spionage? Langeweile Möglicherweise trägt er auch schlichtweg Kunde an die Gebieterin der Finsternis, die möglicherweise in  Erwägung zieht, sich das gelbe Tuch um den Ärmel zu binden und sich so etwas Gesellschaft zu erkaufen. Irgendein Besoffener könnte für sie ja durchaus den ein oder anderen Silberling pro Abend locker machen. Möglich wär’s.

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