Immer lauter werden die Rufe in Bree nach einer ordentlichen Lösung!

Beinahe jeden Tag passiert es, dass einer der ausländischen Prolleten, welche derzeit im Wahn der Festlichkeiten unsere Straßen unsicherer machen, brave Bürger unserer schönen Stadt mit seinem gepanzerten Pferdevieh niederreitet! Sie drehen sich in ihren grellbunten Kleidungsstücken ja nicht einmal mehr um und lassen schwerstverletzte Bürger auf offener Straße liegen!

Das Schlimmste daran ist nicht einmal der Umstand, dass irgendein asoziales Aas von nirgendwo diese Bluttat vorsätzlich verübt, oder eine adäquate Wache fehlt, die ausnahmsweise hart durchgreift, sondern vielmehr der Umstand, dass die Stadtverwaltung schlichtweg darüber hinwegsieht und nichts gedenkt, dagegen zu tun.

Wir von der Redaktion gingen der Sache selbstredend auf den Grund und fragten die Bürger auf der Straße. “So ein Drecksblatt”, sagten die einen, drehten sich zu uns um und wurden von einem Pferd niedergetrampelt. Zugegeben, es war uns eine Genugtuung! “Recht habt ihr”, sagten andere, doch zwei Minuten später ereilte sie dasselbe Schicksal. Das fanden wir unfassbar!

“Ja , wasch meimschm foll mam babebem pfum”, fragte Bürgermeister Zartlärche mit vollem Mund, als er seine Schweinshaxe in seinem Büro im Rathaus verputzte, offenbar eine Bestechungsspende Seitens unseres aufhetzerischen Konkurrenzblattes.

“Wie wäre es mit Geschwindigkeits-Begrenzungsschildern”, stellten wir von den “vier Buchstaben”  als Gegenfrage.

Bürgermeister Zartlärche verschluckte sich halb an einem Stück Fleisch, sodass wir ihm das Leben retten konnten indem wir ihn mit einer Holzkeule einen deftigen Schlag auf den Rücken gaben (eigentlich hätten wir auf den Hinterkopf gezielt), doch nach einem heftigen Erstickungs- und  Hustenanfall stellte Zartlärche schlicht und ergreifend fest: “Wir haben aber keine Schilder!”

Eine unglaublich treffende Feststellung von Brees eigens für dieses Amt gewählten Vertreter der Bürger und Herr des Menschenverstandes!

Macht es die Situation aber besser? Nein, sagen wir! Und so können wir nur zusehen und hoffen, der Pöbel verrückter Durchreisender, welche derzeit Bree in ein Irrenhaus verwandelt, das es zwar immer schon war, aber nie in diesem Ausmaßen, reitet wenigstens das richtige Pack um! Andererseits dürfen wir von der Redaktion allerdings davon ausgehen, dass dies bereits einige Male zu oft passiert sein muss.

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