Rassismus ist ein sehr dehnbares Wort, werte Leserschaft. Tatsächlich ist es ja so, dass wir von den “Vier Buchstaben” weniger der Rasse und Herkunft wegen den Kopf schütteln, als vielmehr wegen der Umstände, die damit einhergehen. Manchmal muss man sich dann ja doch fragen, ob der Individualistenwahn mancher Vorzeigeexemplare von Mensch, Elb oder Hobbit nicht ins abstrus pervertierte gezogen wird, nimmt man sich einige Beispiele her, oder noch schlimmer, nimmt man sich jene diese ALS Beispiel!

In Bree machen hin und wieder Vorzeigeexemplare die Runde, welche bei Vollmond ihre Wolljacken aufknöpfen und uns ihre Reißzähne zeigen, ehe sie den Mond anheulen, würden sie nicht gerade flennend und heulend im Pony sitzen, in der Hofnung sich durch Dehydration zu Tode zu weinen. DAS ist noch auf einen groben Anstandsfehler zurückzuführen indem man seine geheimen Gelüste auslebt und sich mit einem flohverseuchten Wolfsvieh einlässt.

Aber was ist mit den bärtigen Spitzohren, die ernsthaft denken, weil ihre Mutter im Vollsuff das Liebesabenteuer mit einer Frau gesucht hat und am Ende mit einem Halbelben schwanger ging? Jene, wie zum Beispiel El. Eonthir oder E. Runestaron schleppen zugegebenermaßen nur die dümmlichen Fräuleins ab, deren Vater gleichzeitig ihr Onkel gewesen sein könnte, Beispiele gibt es in Bree wahrlich genug (und alle kommen sie aus Schragen). Damit geht der Umstand einher, dass unsere hochgeschätzten Breeland-Elben meist dieselbe tragische Vergangenheit vorzuweisen haben. Sie wurden irgendwo von ihren leiblichen Elbeneltern in einem Lederbeutel im Kartoffelfeld ausgesetzt und dann von treusorgenden Rübenbauern aufgezogen, die ja nicht ahnen konnten, was sie sich da für ein Monster heranzüchteten.

Sie saufen, sie morden, und haben ein Vokabular, welches schlimmer ist als das eines fluchenden Orks!  Und das Schlimmste, es handelt sich um ach so wohlerzogene Elbinnen, wie das Fräulein G. inea, welches ihr unerträgliches Liedgeklampfe zur Einstimmung auf die eigentliche Folter, nämlich ihre Gesellschaft tagtäglich  am Vorplatz oder im Schankraum des “tänzelnden Ponys” herunterkrampft, was im Normalfall zu sturzartiger Flucht führt.

Irgendwann ist der Vorrat an geistigen Reserven wie hochprozentiger Schnaps oder Watte für die Ohren ausgeschöpft, und wenn DAS passiert, werte Leserschaft, dann stehen Bree wahrlich finstere Zeiten bevor!

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