Fassungslos lauschen wir von den “vier Buchstaben” den detaillieren Augenzeugenberichten. Hauptzeuge K. Riskat, Geschäftsführer des Nobeletablissements “die schwarze Perle” brauchte, während er völlig ausgezehrt und unter Schock stehend drei Magenbitter, um sich nicht an Ort und Stelle zu übergeben! Und die Valar mögen eswissen, werte Leserinnen und Leser, was wir hier berichtet bekamen sprengt jed  weden guten Gedanken an Anstand!

Gestern trug es sich im “tänzelden Pony” zu,dass der Mitarbeiterstab der “schwarzen Perle” gemächlich ins Gasthaus marschierte, um nach Feierabend, wie sie es immer tun, einen Kurzen zu haben. Doch schon im Scankraum trug es sich zu,dass sich die Betroffenen plötzlich von einem Mob mordgierigen Pöbels umzingelt sahen,welche ihnen am hellichten Tag, bei Geschäftsbetrieb offen mit Todschlag gedroht hatten!

In Ordnung, fairerweise möchten wir von der Redaktion anmerken,dass die Freudendamen die dort angestellt sind mit Sicherheit intelligenter sind als das Gemüse, welches am Breer Wochenmarkt zu übermannshohen Preisen verschachert wird (gerüchten zu Folge wird das Gemüse der Gastwirtschaft “zum Honigtopf” mit Goldstaub gedüngt, was zwar den wirtschaftlichen Nutzen nicht erklärt, die Preise aber rechtfertigt), was als Novum für die Verstandesmesslatte der Mitarbeiter in Brees Puff Nummer 1 gilt, doch selbst als diese Vernunft zeigten,und das Pony verließen, um ihr abendliches Bier in der Gesellschaft überbunteter Halblingsorchestren herunterzuwürgen, folgte man ihnen und drohte ihnen mit Mord, würden sie nochmals im Pony einkehren und werde ihnen auf Schritt und tritt ffolgen, wohin sie auch gingen. Ist das Wirtshaus nun also offen in Besitz einer selbsternannten Juristriktion?

Und all dies nur weil wir von der Redaktion, so sagte man uns, einen Besuch in ihrer Lokalität abhielten und Kritik schrieben!

“Die Kinder”, schimpfte zum Beispiel Helena Liebfreud, “Kann denn ausnahmsweise mal jemand an die Kinder denken?”

Ja, wer war an diesem Mob überhaupt beteilgt, fragten wir nach und Augenzeugen haben einen beträchtlichen Anteil bekannter und berüchtigter Gesichter aus Brees Unterwelt gesehen, die sich aus ihren Löchern erhoben und ausnahmsweise einmal Sonnenlicht erschnüfelt haben.

Hauptverantwortliche für den Lynchmob waren X.Alerion (der zum zweiten Mal in Folge aus Unfähigkeit einen Selbstmordversuch überlebt und auf wundersame Weise wieder auferstanden war), sowie namhafte Vertreter der Söldnerschar “schwarze Klinge”, die nun offenbar beschlossen haben, das ehrbare Söldnergeschäft sausen zu lassen und stattdessen gemeine unschuldige Bürger anzugreifen, die fälschlicherweise als Redakteure unserer Tageszeitung bezichtigt wurden.

Das liebe Leser, lässt sich zweifellos nicht mehr als harmloses Söldnergeschäft nachweisen, war doch der König der Söldner J,.Eram (dem wir im Übrigen zum Verlöbnis mit seiner Ziehtochter gratulieren möchten) an vorderster Front dabei!

Gut,  wir möchten nicht abstreiten, dass es momentan so gut wie keine Stadtwache mehr gibt, die solch ein primitives Verhalten ahnden kann, doch in welcher Welt leben wir, in der ein einst so hochgeschätztes Geschäftsunternehmen wie das des Söldners auf Goldmünzen verzichtet, und beschließt, sich auf tolldreiste Weise dem Gemeinen Pöbel anzuschließen um unbegründete Selbstjustiz zu üben? Jedwede Vertrauenswürdigkeit geht in einem Gefühl der entsetzten Resignation unter! Darf sich der geneigte Mitarbeiter einer hoch im Kurs stehenden Presse heutzutage noch in Sicherheit währen, weil er die (grundsätzliche) Wahrheit verbreitet? Ist Bree so tief in Anarchie versunken, dass die allgemeine Pressefreiheit darunter zu leiden hat?

Uns, von den “vier Buchstaben” fehlen bei solch einem Verhalten schlichtweg die Worte!

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