Der Frühling, werte Leser, ist die Jahreszeit für Verliebte. Man kann sie an allen Straßenecken Brees sehen. Selbst in der Gosse kopullieren die Ratten wie die Karnickel und die Karnickel vermehren sich wie die Ratten.

Da sollten Bordelle,wie die neue “Schwarze Perle” eigentlich Hochkonjunktur haben, will man meinen, und tatsächlich regt sich in den Hosen unserer  männlichen Anwohnerschaft so einiges, was das absonderliche Verhalten vieler hier ohne Weiteres erklärt.

Doch es gibt einen Wermutstropfen im trauten Paarungsverhalten unserer Anwohner, deren misslungene und abgebrochene Schwangerschaften spätestens zur Wintersonnenwende wieder dramatisch zunehmen wird. Denn jedes Jahr gibt es Modeerscheiungen.

Bis vor Kurzem waren es noch Frauen, die Frauen lieben. Wir von den “Vier Buchstaben” haben da natürlich gerne mal zugesehen und vergeblich gehofft,etwas daraus zu lernen. Und nun  springt den Freudenhäusern Brees die Kundschaft ab! Warum?

Nicht dass wir hier in Bree nicht einen leichten Überschuss an Freudenmädchen hätten. Tatsächlich ist es so, dass sich manche schon vors Pony stellen und brüllen “ICH BIN BILLIGER!”

Aber es hilft alles nichts! Der Grund daür ist, dss viele Männer angefangen haben, Gefallen am eigenen Geschlecht zu finden. Bei all den Elbenmännern hier in Bree fällt es einerseits schwer, sie von herkömmlichen Frauen zu unterscheiden, andererseits aber haben sich dann endlich jene gefunden,welche sich im Kollektiv zusammenrotten und ihre Sätze heulen können, ohne dabei von Normalbürgern ausgelacht zu werden.

R.Ickley und M.Ordrey zum Beispiel kleiden sich bekanntlich auffallend bunt, und geben sich so zu erkennen. Außerdem wird Rosa bei manchen Herren zur Modefarbe, ließen wir uns sagen.Und so kann der geneigte Beobachter selbst des Nachts hinter dem Gasthaus “zum täzelnden Pony” auffallend bunt gekleidete Herren beim Liebesakt beobachten. Solltet Ihr also die Neugier besitzen und einen starken Magen, Euch nicht an Ort und Stelle zu übergeben, lernt Ihr so Einiges über die romantische Ader der sogenannten “Torfstecher” (anm.der Redaktion: Es handelt sich hierbei NICHT um den Berufszweig).

Es fließen Tränen, es wird geturtelt, geknutscht, gegrapscht und noch weitaus Schlimmeres.

Nun wollen wir von den “vier Buchstaben” uns natürlich nicht nachsagen lassen, dass wir intollerant gegenüber gleichgeschlechtlichen Partnerschaften sind. Selbst unser Chefredakteur K. Grünfels verbringt Morgens stunden vorm Spiegel und bewundert seine Männlichkeit und Ausstrahlung und kann es durchaus verstehen, zum Symbol männlicher, und ganz besonders weiblicher Lust zu werden. Aber Hand aufs Herz! Unsere Bordelle machen dabei KEINEN Umsatz!  Und das Letzte, was wir hier neben einem Überschuss an leichten Mädchen brauchen können sind weniger die weibischen Männer oder die männlichen Weiber, sondern schlichtweg MÄNNER DIE WEIBER SIND!!!

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