Wir von den “vier Buchstaben” halten unsere Mittagspause immer wieder gerne im “tänzelnden Pony” ab. Das Essen ist preiswert, ergiebig und schmackhaft. Manchmal reißt Kunz sogar einen schweinischen Witz, über den wir herzhaft lachen müssen, woraufhin uns das Bier aus der Nase schießt und wir uns so das Naseputzen nach dem Essen auch erspart haben, was aber an sich nur eine fiese Geschäftstaktik Butterblumes ist,um so noch mehr Geld für mehr Bier zu kassieren.

Doch was uns diese Tage aufgetischt wird, das ist nicht mehr lustig!

Nachdem wir aus unseren Pferdegulasch unlängst nämlich einen Kuheuter gefischt haben, wollten wir der Sache auf den Grund gehen. Also begaben wir uns in Gerstenmanns Lebensmittelkeller und suchten nach Hinweisen. Nachdem wir stockbesoffen wie wir ware (wer geht schon freiwillig nüchtern an einem Bierfass vorbei?) wurden wir fündig. Denn unter den Pferdekadavern,welche Butterblume sorgfältig aubewahrt hat fanden wir neben einer Kuhglocke (welche wir unserer Lieblings-Nagelelbin L.Orylyn zum Musizieren schenkten) tatsächlich eine tote Kuh!

Gerstenmann Butterblume indes beteuert, nichts von der Sauerei gewusst zu haben und entschuldigte sich vielmals herzlich bei uns, wollte uns das versaute, oder eher verkuhte Mittagsmahl aber nicht erstatten. Dawill man also sein Fohlenschnitzel genießen und bekommt ein Rindvieh aufgetischt!

Wir von den “vier Buchstaben” sind entsetzt über solch ein Plagiat!

Nach gründlicher Nachforscung konnten wir den Zulieferer schnell ausforschen.

Da in den “blauen Bergen” drüben im Westen, wo es selten was Neues gibt, wie man weiß, der Verzehr von  Pferd und Rind aus religiösen Gründen verboten wurde (Elben essen,wie man hört, zur Eindämmung ihrer Population ihre eigenen Kinder), und zumeist Ziegen als Reittiere missbraucht werden, hat man sich entschlossen, Pferd und Rind zu kreuzen. Heraus kam zwar irgendwann das Zwergenvolk,aber da sich dieses weigerte, Kannibalismus an der eigenen Art zu begehen, und davon ausgehen durfte, dass wir dummen Bree-Bewohner das schon nicht merken, war es dem kleinen stämmigen Volk auch völlig egal, und lieerte uns Rind statt Ross!

Man kann Butterblume zwar keine Schuld an diesem Lebensmittelfiasko geben, dennoch muss man sich früher oder später fragen:

WAS ZUM GEIER TISCHT MAN UNS DA EIGENTLICH AUF?

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