Wir, von den “vier Buchstaben” sind sprachlos, geschockt, verwirrt, unser ganzes Weltbild steht auf dem Kopf! War die Welt heute morgen noch so, wie sie Tags zuvor war, nämlich in Ordnung und gut, so wie  alles war, so ist heute Abend alles,woran wir je geglaubt oder gezweifelt haben völlig umgekrämpelt. Pferde bellen, kinder gebären Erwachsene, die Sonne ist grün,der Himmel orange und die Blumen aschgrau! Ja sogar Gerstenmanns vielgerühmte Karottensuppe schmeckt heute nach Würstcheneintopf! Und das Schlimmste! Es gibt neuerdings 2-Meter-Zwerge in Bree! Und all die gescah nur, weil wir einen Leserbrief erhielten, der uns neugierig machte und uns auf eine heiße informative Spur fürte. Das Ergebnis war nicht einfach ernüchternd: Es war schockierend!

S.Cafea ist KEINE Elbin!

Sie ist, wie sie selbst angab, von rohirrischen Geblüt. Ihr wisst schon, das ist jenes südländische Volk: Halb Mensch, Halb Pferd!  Aufgrund eines anonymen Hinweises, ausgehend von S.Cafea selbst, welche El Menor die Rübe abgebissen hatte (wir berichteten) entpuppte sich als dreiste Lügnerin! Und wir konnten sie entlarven.

Wir durften sogar selbst Hand an sie legen und haben Beschaffnheit, Größe und Länge ihrer Ohren nachgemessen. Tatsächlich mögen ihre Ohren zwar überdurchschnittlich groß sein, wie man es von Poys oder Pferden im allgemeinen auch kennt, ja selbst das Gebiss erinnert an eine rossige Stute in ihren besten Jahren, aber die Ohren sind definitiv nicht elbisch.

Wir von den “vier Buchstaben” wollen uns natürlich NICHT nachsagen lassen, dass wir nicht auch bereit sind, uns für Falschmeldungen zu entschuldigen. Und so entschuldigen wir uns bei Fräulein S.Cafea für die offensichtliche Beleidigung und lehen um Gnade, sodass unser Chefredakteur K. Grünfels seinen Kopf behalten darf, auf dass sein großartiger Verstand Inspiration für viele weitere Beiträge in Bree’s bester Tageszeitung herhalten darf.

Im Übrigen will sich besagter Chefredakteur nochmals für den tollen Eierbecher bedanken, in Form vom el Menors Schädel, der ihm bereits großartige Dienste als Nachttopf geleistet hat. Im Übrigen erfuhren wir durch die Dame S. Cafea auch, wozu sie die drei Kupferlinge ausgegeben hat. Für Hafergrütze und Kartofelpüree. Leider ging sich das dazu servierte Rindsragout bei Gerstenmann finanziell nicht mehr aus, was sie aber, so ihre Aussage, nicht im geringsten gestört hat. Der Becher halbschales Bier, so wieherte sie uns vor,  hat den Geschmack nach ranzige alten Zeitungspapier hervorragend weggespült.

Und wen Ihr so wollt, werte Leser, ist doch alles gut ausgegangen.

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