Erinnert Ihr Euch noch, werter Leser?

Wir sprechen hier von einer Zeit, als es noch eine richtige Stadtwache gab und man sich um etwaige Kompetenzen keine Sorgen zu machen brauchte. Die Verhältnisse waren dank des grandiosen und überaus geschätzten Fürstenhauses Belmont, der Stadtwache und diversen Handelshäusern mehr als geordnet. Die Kompetenzen waren gut aufgeteilt, und nein,es gab auch keine Gaunerei und Hehlerei in Brees Straßen,der Himmel war fast so rosa wie jener über Ered Luin,bei dem selbst Elbenmänner feuchte Höschen davon bekamen, wenn der Kavallierihres Herzens mit einem Sträuschen rosa Rosen vor deren Türschwelle stand und ihnen ein Gedicht von Maiglöckchen und Sonnenblumen vortrug.

Doch wir schweifen ab. Damals war die Welt noch in Ordnung, und heute ist sie es nicht mehr. Wir berichteten ja bereits von zu breeländischen Eloben, wechselhaften Stadtwachen und weibischen Kerlen auf Rosenwasser. Die Stadtwache indes hat sich in viele kleine Splittergruppen aufgeteilt und das Gesetz liegt in den Händen gutehrlicher Bürger wie K. Grünfels (möchte gerne Kim genannt werden).

Mittlerweile ist der Himmel über Bree aber SO derart rosa geworden, dass es inzwischen eine echte Tortur gewesen ist. Wolken bedecken den einst so strahlend sonnenbedeckten Himmel. Dabei braut irgendeine höhere Macht inseiner Suppenküche ein reinigendes Gewitter zusammen, auf dass der Blitz die richtigen Leute treffen möge.

Bei all den Jammerlappen und Heulbojen, welche Bree inzwischen ihr Eigenheim schimpfen und das Dorf…. äh pardon…. die STADT mehr und mehr vor die Hunde gehen lassen, ist man sich selbst nicht mehr zu schade, sein eigenes Leid als das von ganz Bree hinzustellen und versucht damit aumerksamkeit zu erhalten, bekommt am Ende allerdings nur noch von den wenigsten wahren Breelandgurken wirklich Mitleid.

Ob die Zeiten damals wirklich besser waren, sei in diesem Punkt völlig dahingestellt. Doch all die Heulsusen und Nervtrinen die anfangs noch ganz drollig waren, später dann speziell, danach lästig und irgendwann nur noch nervig, kapieren es einfach nicht, dass der letzte klägliche Versuch, sich irgend interessant zu machen schon allein daran scheitert,dass sie keiner hier mehr wirklich ernst nehmen will. Wenn es denn endlich stürmt und kracht, so wird der Blitz bestimmt in die richtigen Elben…. verzeihung LEUTE einfahren und sie wachrütteln. Eine Hoffnung, die man keineswegs aufgeben sollte.

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