Bree ist im Aufruhr!

Gevatter Winter hat uns den Rückengekehrt und endlich wird die Luft milder, die Knospen treiben aus und auch die Röcke werden wieder kürzer, sodass man frivolerweise die Fersen sieht. Gut, zugegeben, bei manchen leichten Damen in Bree fragt man sich auch Winters, wozu sie ihre Kleider überhaupt noch anziehen, wo sie doch sowieso von Jederann angefasst werden. Wir berichteten.

Aber all diese verfluchte röhlichkeit nimmt gerade Dimensionen an, die jeden Zwangsschwermüter die Galle hochkochen lässt. Die Zeit, da man Elben vorm Pony Köpft weicht ausgelassener Glückseligkeit in einem gar unheimlichen Maßen. Mancher Krieger mit chronischer Depression zieht rauf gen Norden, um sich mit den dunklen Schergen in Angmar zu verbünden, während andere Subjekte alleine vorm Pony stehen und rummäkeln, wie schlecht die meisten Barden hier doch spielen, während sie von Hobbits und Nagelstudioelben umzingelt werden wie ein gefangener Keiler bei einer groß angesetzten Treibjagd.

Demnach freuen wir uns  im Übrigen, dass die Rekordleserschaft von 542 Lesern unsere Schriftstücke so begeistert am letzten Montag verfolgt haben. Um auch mal etwas positives zu sagen, etzt istdie Zeit gekommen,da wir wieder Bäume fällen können úm tonnenweise Papier für unsere Hauptinvestition zu bekommen. Da freut sich jeder Holzfäller, der dank uns Arbeit erhält.

Doch kommen wir zurück zum Thema, den kurzen Röcken. Dieses Jahr scheint weiß und rot modisch zu sein, und damit meinen wir keine blutige Leine sondern offene Festtagskleider, wie sie die Damen in Bree nur allzu gern zur Schau stellen und örmlich herausplärren “Hier bin ich, hier nimm mich!” Und wer würde das  nict wollen, wäre die Nachrage nicht so niedrig und die Preise doch noch viel zu hoch. 100 Silber pro Stunde mit einer Dirne, das ist der 7fache Wert eines Ackergauls. Nicht dass man bei der Auswahl hier einen Unterschied erkennen würde.

Damit steht nun auch das Frühlingsfest wieder vor der Tür, und anstelle des Mottos “Wein, Weib und Gesang” hat sich Bürgermeister Zartlärche diesmal etwas ganz feines ausgedacht. Mehr will er noch nicht verraten, aber wir freuen uns schon darauf, wenn B., ehemalige Zartlärche, Tochter des Bürgermeisters von Bree, die sie nun ja wieder NICHT ist hopsend und knutschend durchdie Menge hopst und sich dabei bei mindestens fünf Leuten anstecken wird, womit, das wissen nur die Valar selbst!

Mit  Beginn der Festivitäten werden wir auf jedem Fall exklusiv vom Frühlingsfest berichten und den Lenz ausgiebig befeiern. Prost!

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