Die Redaktion will an dieser Stelle ausdrücklich betonen dass wir nicht in Nostalgie ersaufen. Aber es sollte klar gesagt werden: Früher war alles besser. Früher war das Weibsvolk schöner, der Rum süffiger, die Spenden für die Zeitungen höher und – ja – Zwerge waren noch Zwerge.

Traf man früher einen Zwerg, lauschte man der deftigen Geräuschkulisse, trank Bier, lachte und tauschte Handelswaren. Aber irgendwas hat einzug im Reich der Zwerge gehalten das dies entstellte. Natürlich ist ein Zwerg noch immer ein Zwerg, erkennt man sie doch an ihrer Üppigen Schafsähnlichen Körperbehaarung. Aber was hat sich geändert im Reich unserer pelzigen Freunde mit ihrer würdevollen Duftnote die schon der zweitgrößte Vordenker unserer Zeit Kimroth Grünfels so trefflich als ‚Kanal Nr. 5.‘ zu kategorisieren vermochte.

SIE SIND ALLESAMT VERFLUCHTE HEULBOJEN!

Sie sind über 300 – benehmen sich aber wie 3. Werfen sich auf den Boden, kreischen, schreien in Agonie artigem Gejammer ihr Leid in die Welt. Bis selbst der willigste ‚Langbeiner‘ zur Kapitulation gewillt ist. Wo früher bei einem Zwerg die Axt saß hängt nun ein Taschentuch in der Größe einer durchschnittlichen Segelplane. Auch ihren Charakteristischen Geruch haben sie längst verloren. Die Tränen spülen alles weg. Einige Munkeln schon man hätte Zwerge gesehen die sich Raupenartig in Salzkristalle einheulten.

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