In Bree stinkt es gewaltig zum Himmel! Und ausnahmsweise sind es nicht die gammelnden Reste von Gerstenmanns preisgekrönten Fischdarmeintopfes oder das Erbrochene der braven Breeländer Bürger, wenn sie sich den Frust der schlechten Zeiten im Alkohol ertränken und wieder hervorwürgen, das hinter der Fassade des “Tänzelnden Ponys” schon seit Ewigkeiten dort liegt und darauf wartet, dass der Regen es wegspült. Nein! Es ist das marodierende Pack, welches sich “Stadtwache” nennt! Während jene Subjekte im Wochentakt Jungfrauen verschwinden lassen erfreut sich der Bürgermeister seines Spiegelbilds im Angesicht seiner  überteuerten Steuern und ist scheinbar außer Stande wesentliche Schritte einzuleiten oder gar geistig die Lage zu erfassen. Doch kann man ihm einen Vorwurf machen? Haben die Menschen aus Breein ihrem eigenen Dorf nicht weniger zu sagen den je? Würden Gesetzestexte und Dorfhauptquartier nicht einen Wertzuwachs erleben, wären sie Brennmaterial?

Das die alten Greise wie Breideric fortwährend Gefahr laufen zu ersticken, wenn sie beim tiefen einatmen ihre wackligen Zähne verschlucken so sie der Welt laut verkünden: „Früher war alles besser“ ist an und für sich nichts neues, aber: Er hat recht. Die Mehrheit der Bewohner hofft auf eine der Außen stehenden Mächte, ob dass sie dieses Übel, das die Stadt verheert ausbrennen wie ein Geschwür dessen man überdrüssig ist.

Aber wer sind eigentlich diese selbsternannten Gesetzeshüter? Mehr Tier den Mensch handelt es sich bei ihnen um haarige ausgestoßene die ihre Freude einzig und allein im Leid anderer finden. Beobachter berichteten das sie sich mittels Klick- und Grunzlauten verständigen und sich zu meist in der Nacht aus ihren Erdlöchern wagen. Sie ernähren sich aus getrocknetem Wurzelholz das sie in ihren Erdlöchern finden, anschließend in einer Schwefeltunke einlegen, zerreiben und aufkochen.

Aber nicht alle sind so, heißt es dann im Gemeinen Volke. “Die sind doch eigentlich ganz nett, wenn man sie mal kennt”, sprach Gregor Ginsterstrauch, seinerseits wieder Schwager von Udo Hopfen, dienender Offizier der Stadtwache.
“Sie haben versucht mich zu schänden”, schluchtzt Elisa Beinwell. ”Zum Glück kam noch die Wache und zahlte dieses Räuberpack mit den Worten aus ‘Na vielleicht klappt’s ja nächstes Mal!’ Stellt Euch das mal vor!”

Wie soll man sich in einem solchen Sündenpuhl von Dorf noch zurecht finden, fragen wir von den “Vier Buchstaben”?

Wir antworten: So verbleibt es uns in Hoffnung auf Besserung die Wälder mit Bärenfallen zu spicken! Seht nicht weg Bürger Bree’s!

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